Bierherstellung – so wird Bier gebraut

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Beim Bierbrauen werden Wasser, Hopfen und Malz miteinander vermischt und mit Hilfe von zugesetzter Hefe vergoren.

Als erstes wird Braumalz mit Wasser vermischt und auf ca. 70°C erhitzt. Dabei wird, beim sogenannten Maischen, Stärke zu Malzzucker abgebaut. Je mehr Malz verwendet wird, desto höher
ist die spätere Stammwürze.

Nun werden die unlöslichen Stoffe abfiltriert. Übrig bleibt der flüssige, vergärbare Teil der Maische. Die gefilterte Flüssigkeit wird als Bierwürze bezeichnet.

Die Bierwürze wird zusammen mit Hopfen ca. 1 Stunde gekocht. Dabei gibt der Hopfen seine Bitter- und Aromastoffe frei. Ausgefallenes Eiweiß und andere Schwebstoffe werden abfiltriert. Das ist unter anderem für die Haltbarkeit wichtig, da Eiweiß schnell verdirbt.

Buchtipps:

Im letzten Schritt wird die Flüssigkeit auf die optimale Gärtemperatur abgekühlt. Je nach Biersorte wird die passende Hefekultur zugesetzt. Obergärige Hefesorten benötigen zum Vergären Temperaturen von
18 °C – 24 °C, untergärige nur 8 °C – 14 °C.

Bei der Gärung wird, der aus der Stammwürze gelöste, Zucker durch Hefe zu Alkohol und Kohlensäure umgewandelt.

Nach etwa einer Woche Gärung erhält man das sogenannte Jungbier. Dieses sollte noch 4 – 6 Wochen nachgären. Danach wird das Bier noch einmal gefiltert und in geeignete Behältnisse abgefüllt.

Tipp: mehr über den Kaloriengehalt verschiedener Biersorten erfahren Sie hier.



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