Die Geheimnisse des sauer-süßen Rhabarbers

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Die Erntezeit für Rhabarber beginnt im April und endet im Juni. Die Blattstiele können in der Küche vielfältig verwendet werden, z. B. als Kompott, Marmelade oder Kuchen.

Buchtipps:

Je nach Sorte sind die Stiele mehr oder weniger stark rot gefärbt. Für die Rotfärbung sind Anthocyane verantwortlich. Sie zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen. Die Blätter sind übrigens nicht zum Verzehr geeignet, da sie Giftstoffe enthalten.

Rhabarber ist reich an Vitaminen, Mineralstoffen und an Oxalsäure. Oxalsäure fördert die Bildung von Nierensteinen und kann auch Rheuma und Gichtschmerzen verstärken. Daher sollten Sie nur ein bis zwei Portionen pro Woche zu sich nehmen.

Die Rhabarberstiele vor dem essen immer schälen und kurz in kochendes Wasser geben. Rhabarber sollte niemals roh gegessen werden, da sonst zu viel Oxalsäure aufgenommen wird. Rhabarber kann bis zur Blüte geerntet werden. Danach haben die Stängel zu viel Oxalsäure.

Nährwert- und Kalorientabelle von frischem Rhabarber

(Durchschnittswerte pro 100 g)

Energie: 13 kcal 

Eiweiß: 1 g

Fett: in Spuren

Kohlenhydrate: 1 g

Ballaststoffe: 2 g

Wasser: 92,7 g

Natrium: 2 mg 

Kalium: 270 mg

Kalzium: 52 mg

Magnesium: 13 mg

Eisen: 0,5 mg

Vitamin A: 12 µg

Vitamin E: 0,3 mg

Vitamin C: 10 mg

Folsäure: 3 µg

(Quelle: Die große Wahrburg/Egert Kalorien- & Nährwerttabelle)

Außerdem enthalten die Stiele Zitronen- und Apfelsäure, Gerbstoffe, Bitterstoffe und Pektin, einen wichtigen Ballaststoff. Die enthaltenenen Antrachinone wirken mild abführend. Allgemein gilt Rhabarber als appetitanregend und verdauungsfördernd.

Rhabarber einfrieren

Rhabarber lässt sich hervorragend einfrieren. Dafür sollte er gewaschen, geschält und in kleine Stücke geschnitten werden. Tiefgekühlt ist der Rhabarber ca. 12 Monate haltbar.

Köstliche Rhabarber Rezepte finden Sie hier.




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