Kartoffeln – Qualität erkennen und richtig lagern

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Kartoffeln kaufen: auf die Qualität kommt es an!

Achten Sie beim Kauf auf folgende Merkmale: sortenrein, fest, unbeschädigt, sauer, trocken, sowie frei von Ansätze zum Keimen, grüne Stellen oder Schimmelansatz.

Mit 3 einfachen Prüfungen können Sie die Qualität der jeweiligen Kartoffelsorte bestimmen und feststellen wie gut die Erdäpfel lagerfähig sind:

Reibeprobe: rohe Kartoffel auseinander schneiden und die Hälften aneinander reiben. Beide Teile müssen dabei zusammenkleben und an den Rändern sollte sich Schaum bilden.
Druckprobe: auf eine rohe, angeschnittene Kartoffel drücken. Es darf kein Wasser austreten!
Kochprobe: bleiben die Kartoffeln beim kochen außen weich und innen hart, so deutet das auf minderwertige Qualität hin.

 
Besteht die Kartoffel alle 3 Prüfungen, steht ihre Lagerfähigkeit außer Frage!

Das richtige Lagern von Kartoffeln

Frühe Sorten: Enthalten viel Wasser und sind daher nur kurzfristig lagerfähig.
Mittelfrühe und Späte Sorten: Lagerung über einen längeren Zeitraum möglich.
     

  • Die optimale Lagertemperatur liegt zwischen +3 und +6 °C.
    Bei einer zu kalten Lagerung „erfrieren“ die Knollen, wobei sich die enthaltene Stärke in Zucker umwandelt und die Kartoffeln süßlich schmecken.
    Bei zu warmen Temperaturen und Lichteinfall beginnen die Kartoffeln zu keimen und giftiges Solanin bildet sich.
  • Möglichst dunkel lagern, da Licht das Auskeimen begünstigt und lichtempfindliche Stoffe (z. B. Vitamin C) beeinträchtigt.
  • Zu trockene Lagerung lässt die wasserhaltigen Knollen welken.
  • Zu feuchte Lagerung führt zu Schimmelbildung und die Kartoffeln beginnen zu faulen.
  • Für ausreichende Luftzirkulation sorgen.
  • Das gemeinsame Lagern mit Obst (z. B. Äpfeln) ist nicht empfehlenswert.


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