So kaufen Sie das perfekte Martinigansl

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Wer sich vor dem Kauf informiert, dem werden die enormen Preisunterschiede bei den angebotenen Gänsen auffallen.

In Supermärkten erhält man sicher mit Abstand die billigsten Gänse. Diese stammen aber meist aus Massentierhaltungen und werden intensiv gemästet um schnell Gewicht zuzulegen. Sie verlieren beim Braten viel Fett und können qualitativ nicht mit Freiland oder Bio-Gänsen mithalten.

Für Freiland und Bio-Gänse muss man etwas tiefer in die Geldbörse greifen. Aber für einen Festtagsbraten, der nur einmal im Jahr auf den Tisch kommt, sollte man sich das gönnen! Weidegänse sind generell fettärmer und nach dem Braten ist mehr Fleisch vorhanden als bei Mastgänsen.

Gänse werden im Ganzen, als Brust oder Keule angeboten – frisch oder tiefgefroren. Der Vorteil von frischer Ware ist, dass man die Qualität des Fleisches besser beurteilen kann. Frische Gänse haben eine schöne, goldgelbe Farbe. Die Haut an Beinen, Flügelspitzen und am Hals ist nicht eingetrocknet.

Bei tiefgekühlten Gänsen achten Sie auf eine unversehrte Verpackung. Außerdem dürfen weder Eiskristalle noch Tauwasser in der Verpackung sein. Tiefgekühlte Ware sollte vor dem Zubereiten langsam, im Kühlschrank, aufgetaut werden. Je nach Größe müssen Sie dabei mit 20 – 24 Stunden rechnen. Die Gans dazu am besten auf ein Sieb legen, damit die Auftauflüssigkeit abtropfen kann. Denn das Tauwasser kann Salmonellen und andere Erreger enthalten.

Tipp: greifen Sie am besten zu heimischen Bio-Gänsen! Österreichische Gänse werden artgerecht gehalten. Das spielt, ebenso wie eine perfekte Zubereitung, eine große Rolle beim Geschmack des Fleisches.

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