Spargel: Qualität kaufen und richtig lagern

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Von April bis Juni dauert die heimische Spargelsaison. In dieser Zeit erkennen Sie frischen Spargel ganz einfach an folgenden Merkmalen:

  • Die Anschnittstellen sollen noch saftig und erntefrisch sein. Frischer Spargel lässt sich leicht mit dem Fingernagel einritzen.
  • Hände weg von Spargelenden, die ausgetrocknet, hohl oder bräunlich verfärbt sind.
  • Werden frische Spargelstangen aneinander gerieben, so ist ein Quietschen zu hören.

Spargel wird in 3 verschiedenen Handelsklassen angeboten:

  • Klasse Extra (höchste Qualität): gerade Spargelstangen mit geschlossenen Köpfen, nur sehr wenig Rost, nicht holzig, keine gespaltenen oder hohlen Stangen
  • Klasse I (gute Qualität): gut geformte Spargelstangen (nur leicht gebogen) mit geschlossenen Köpfen, leichte Verfärbung, wenig Rost
  • Klasse II (durchschnittliche Qualität): weniger gut geformte Spargelstangen mit weniger festen Köpfen, etwas stärkere Verfärbung und Rost, leicht holzig

Spargelrost ist ein natürlicher Pilzbefall. Spargelstangen mit Rost zeigen an, dass dieser Spargel nicht unerlaubt gewässert wurde, da sonst der Rost weitgehend verschwinden würde.

Die richtige Lagerung:

  • Weißer und violetter Spargel: frischer Spargel wird am besten sauber, kühl, dunkel und feucht aufbewahrt. Am besten wickelt man ihn in ein feuchtes Tuch. So kann er im Kühlschrank bis zu 3 Tage aufbewahrt werden.
  • Grüner Spargel kann, bis zu 3 Tage, aufrecht im Wasser stehend gelagert werden. Liegend aufbewahrter grüner Spargel kann sich krümmen.
  • Spargel kann auch bis zu 6 Monate eingefroren werden. Vor dem Einfrieren den Spargel waschen, schälen und die harten Enden abschneiden.
    Für die Zubereitung den noch gefroren Spargel ins kochende Wasser geben und wie gewohnt zubereiten.

Buchtipp:

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