Bärlauch – Wirkung und Inhaltsstoffe

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Der Bärlauch ist ein Zwiebelgewächs und mit Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch verwandt. Er wird auch als Wilder Knoblauch oder Waldknoblauch bezeichnet.

Die Bärlauch-Saison beginnt bei guter Wetterlage im Februar bzw. März. Bei der Bärlauch Ernte sollten Sie darauf achten, dass die Pflanze noch nicht blüht. Sonst weisen die Blätter einen bitteren Geschmack auf.

Bärlauch wird in der Küche für Aufstriche, Suppen, Soßen und Salate verwendet. Bärlauch enthält unter anderem Magnesium, Eisen, beachtliche Mengen an Vitamin C und sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide. Das schwefelhaltige Allicin, das der Pflanze ihren typischen Geruch verleiht, wirkt antibakteriell.

Bärlauchblätter sollten gründlich unter heißem Wasser gewaschen werden. Wenn überhaupt, dann sollten sie nur leicht blanchieret werden. Bei zu starkem Erhitzen gehen nämlich ein Großteil des Aromas und Vitamingehalts verloren.

Wirkungen von Bärlauch

Auch wenn die Wirkungen von Bärlauch wissenschaftlich noch nicht fundiert sind, so schreibt man ihm in der Volksmedizin verschiedene Kräfte zu.

Bärlauch soll z. B. bei Bluthochdruck und Verdauungsstörungen helfen. Ihm wird nachgesagt, dass er den Stoffwechsel anregt und Frühjahrsmüdigkeit verjagt. Außerdem soll er gegen Appetitlosigkeit helfen und Herz und Kreislauf stärken.

Nährwert- und Kalorientabelle von frischem Bärlauch

(Durchschnittswerte pro 100 g)

Energie: 61 kcal

Eiweiß: 1,5 g

Fett: 0,3 g

Kohlenhydrate: 14,2 g

Ballaststoffe: 2,2 g

Vitamin C: 150 mg

 

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