Gewürzmischungen und Gewürzzubereitungen

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Kennen Sie den Unterschied zwischen Gewürzmischungen und Gewürzzubereitungen? Wissen Sie was Currypulver ist? Hier erfahren Sie mehr:

  • Gewürzmischungen
    Dabei handelt es sich um Mischungen von 2 oder mehr Gewürzen ohne weitere Zusätze (kein Kochsalz, kein Glutamat). Namengebend ist meist das Gericht, wofür man sie verwendet – z. B. Gulaschgewürz, Pizzagewürz, Brotgewürz.
  • Gewürzzubereitungen
    Sie enthalten außer Gewürzen auch noch Kochsalz, Glutamat und andere Zusätze (Brühkonzentrat, Milchzucker, Stärke,…). Gewürzzubereitungen werden nach der Zusammensetzung oder dem Verwendungszweck bezeichnet.
  • Currypulver
    Seine charakteristische gelbe Farbe erhält das Currypulver durch das enthaltene Kurkuma. Zusätzlich bestehen Currymischungen aus verschiedenen Komponenten – sie variieren je nach Speise und Geschmack – z. B. Koriander, Kreuzkümmel, schwarzer Pfeffer, Bockshornklee, Ingwerpulver, Knoblauchpulver, Asant, Fenchel, Zimt, Nelken, grüner oder schwarzer Kardamom, Senfkörner, Muskatnuss, Muskatblüte, Paprikapulver, Cayennepfeffer oder langer Pfeffer.
    Es können auch Kochsalz (< 5%), Stärke, verschiedene Zuckerarten und Hülsenfruchtmehl enthalten sein.
    Currypulver kann zum Würzen von exotischen Reisgerichten, Fleisch, Fisch, Geflügel, Soßen und Suppen verwendet werden.
  • Chilipulver
    Besteht grundsätzlich aus einer Mischung von Chili, Cayennepfeffer, Kreuzkümmel, Knoblauch und Oregano. Je nach Rezept können zusätzlich Nelken, Piment, Zimt, Muskat, Gewürznelken, Koriander und weitere Zutaten (eventuell Glutamat) enthalten sein.
    Chilipulver ist feurig-scharf und wird v. a. in der amerikanischen, mexikanischen und spanischen Küche zum würzen von Fleisch-, Fisch- und Gemüsegerichten.
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2 Kommentare

  1. Gewürze können auch Heilmittel sein!
    Man sollte sie sparsam verwenden. z.B. Petersilie ist ein ausgezeichnetes Herzmittel. Unsere Großmütter haben dies noch alles gekannt.
    Es ist nicht falsch, wenn man sich heutzutage intensiv mit der asiatischen- traditionellen – Küche beschäftigt. Meine Großmutter hatte noch im “Kreis herum gekocht”. Sie wußte, was im Sommer kühlt (z.B. Sellerie, Orangen ..) und im Winter wärmt (z.B. Zimt, Cardamom, Galgant, Pfeffer…) was Blähungen vertreibt (Kümmel, Fenchel und Anis in Wein getrunken beruhigt auch ….) usw.
    Wenn man die Gewürze klug miteinander mischt, kann man Krankheiten oder z.B. in Grippezeiten – Knoblauch und Thymian… – durch zubereiten verschiedener Speisen seinen Körper stärken und regenerieren.

    • Hallo!
      Heutzutage verwenden wir viele Kräuter und Gewürze allein des Geschmacks wegen. Dabei sind wir uns oft, wie du richtig erwähnt hast, ihrer natürlichen Heilwirkungen nicht bewusst. Mehr zu den Wirkungen von Kräutern und Gewürzen findest du übrigens auch hier!

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