Kartoffeln – Die Nährwerte der tollen Knolle

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Kartoffeln, oder Erdapfel, sind Nutzpflanzen aus der Familie der Nachtschattengewächse. Essbar sind nur die unterirdischen
Knollen, nicht jedoch die oberirdischen grünen Früchte.

Kartoffelpflanzen sind aufrecht oder kletternd wachsende, krautige Pflanzen, die eine verdickte, unterirdische Sprossknolle – die Kartoffel – ausbilden. Die Knollen dienen der Pflanze als Nährstoffspeicher.

Größe, Form (oval, rund oder nierenförmig) und Schale (weißlich, gelblich, bräunlich oder auch violett) der verschiedenen Kartoffelsorten variieren stark.

Achtung: Süßkartoffeln zählen nicht zu den Kartoffelsorten.
Der Name leitet sich von der ähnlichen Verwendung und dem ähnlichen Aussehen der Knollen ab.

Nährwerte von Kartoffeln

Kartoffeln wurden lange Zeit als Dickmacher angeschwärzt – dem ist aber nicht so! Mit nur 70 kcal pro 100 g enthält die Kartoffel weniger Kalorien als die gleiche Menge Reis oder Nudeln.

Mehr über den Kaloriengehalt von Kartoffeln, Chips und Pommes frites finden Sie hier.

Kartoffeln sind, wie Getreide, ein Stärketräger, enthalten aber wesentlich mehr Wasser (ca. 75%). Außerdem enthalten 100 g Kartoffeln nur 0,1 g Fett!

Das enthaltene Eiweiß enthält viele essenzielle Aminosäuren. Die biologische Wertigkeit des Eiweißes kann noch gesteigert werden, wenn Kartoffeln gemeinsam mit Ei oder Milch verzehrt werden.

Außderdem liefern Kartoffeln wertvolle B-Vitamine und Vitamin C, sowie Mineralstoffe, wie Kalium, Eisen, Magnesium und Phosphor.

Solanin in Kartoffeln

Achtung: Kartoffeln enthalten das giftige Solanin. Es zählt zu den Alkaloiden und dient der Pflanze als natürliche Abwehrbarriere gegen Bakterien und Insekten.

In der gesunden Knolle ist davon nur sehr wenig enthalten – das meiste in der Schale. Kochen und Schälen hilft den Gehalt zu reduzieren, wobei Solanin durch Erhitzen nicht zerstört wird, aber ins Kochwasser übergeht.

Keimende, grüne oder verletzte Kartoffeln enthalten sehr viel Solanin!

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