Kresse anbauen und Speisen würzen

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Gartenkresse, oder kurz gesagt Kresse, gehört zur Familie der Kreuzblütler. Kresse hat einen scharf würzigen, leicht pfeffrigen Geschmack, diesen verdankt sie den enthaltenen ätherischen Ölen – allen voran den Senfölen.

Am besten wird Kresse in der Küche roh verwendet. Frisch geerntet über gebratenes Gemüse, Salate oder belegte Brote bzw. Brote mit Aufstrich gestreut, entfaltet sie am besten ihr Aroma. Beleibt ist sie aber auch als Kressesuppe.
 

Wann Kresse pflanzen?

Kresse kann am Fensterbrett das ganze Jahr über angebaut werden. Im Freien kann sie, je nach Witterung, ab März bzw. April angebaut werden. Nach 6 bis 7 Tagen kann die Kresse schon geerntet werden.
Kresse anbauen geht ganz einfach! Kressesamen säen Sie am besten auf Watte oder Küchenrolle aus. Die Watte oder Küchenrolle auf einen flachen Teller legen und stets feucht halten. Noch einfacher funktioniert der Anbau in einem Kressesieb.
 

Ist Kresse gesund?

1 Esslöffel Kresse trägt mit nur etwa 1 kcal an Energie keineswegs großartig zur Energieversorgung bei.
An Inhaltstoffen sind der Gehalt an Vitamin A, C und Folsäure sowie Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen – wenn auch alle nur in kleinen Mengen – anzumerken.
 

Nährwert- und Kalorientabelle von Gartenkresse

(Durchschnittswerte pro 100 g)

Energie: 38 kcal

Eiweiß: 4 g

Fett: 1 g

Kohlenhydrate: 2 g

Ballaststoffe: 3 g

Natrium: 5 mg

Kalium: 550 mg

Kalzium: 214 mg

Magnesium: 40 mg

Eisen: 2,9 mg

Vitamin A: 365 µg

Vitamin E: 0,7 mg

Vitamin C: 59 mg

Folsäure: 110 µg

[Quelle: Die große Wahrburg/Egert Kalorien-&-Nährwerttabelle]

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