Pilze sammeln im Wald – wann und wie

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Heimische Pilze sammeln ist ein Spaß für Groß und Klein. Dabei sollte man ein paar wichtige Hinweise beachten, damit sicherlich nur essbare Pilze im Körbchen landen.

Buchtipps:

Pilze suchen – aber wann?

Die Pilzsaison beschränkt sich nicht nur auf den Herbst. Manche Pilzarten, wie z. B. der Austernseitling (Austernpilz), wachsen das ganze Jahr über.

Birkenpilz, Hallimasch und Eierschwammerl, auch Pfifferlinge genannt, gibt es von Juli bis November. Steinpilze haben von Juni bis Oktober Saison. Die Speisemorchel wächst von April bis Juni. Und die Rotkappe findet man von Juni bis November in den heimischen Wäldern.

Tipps:

  • Grundsätzlich gilt, dass Pilze vorwiegend an warmen und feuchten Stellen wachsen.
  • Pilze sollten mit einem Messer abgeschnitten werden. So kann der verbleibende Rest nachwachsen.
  • Wenn Sie einen Pilz nicht einwandfrei identifizieren können, lassen Sie ihn stehen!
  • Vor allem für Anfänger empfiehlt es sich ein Pilzbuch mitzunehmen, um die Pilze eindeutig bestimmen zu können. Mittlerweile gibt es auch nützliche Apps fürs Handy.
  • Nehmen Sie nur junge Pilze und lassen Sie ältere stehen.
  • Schwammerl mit angefressenen Stellen können problemlos gesammelt werden. Einfach die unschönen Stellen wegschneiden.
  • Pilze schmecken am besten frisch. Sammeln Sie daher nur so viele, wie Sie auch verarbeiten können. Zu Hause sollten Sie die Pilze maximal 2 Tage, am besten im Gemüsefach des Kühlschranks, aufbewahren.
  • Zu Hause empfiehlt es sich, die Schwammerl noch mal in Gruppen zu sortieren. Achten Sie noch einmal genau darauf, dass sich kein giftiger Doppelgänger eingeschlichen hat.
  • Wer sich nicht sicher ist, welchen Pilz er gerade in Händen hält, sollte auf jeden Fall auf den Verzehr verzichten. Bei Unklarheiten können diverse Pilzberatungsstellen in ganz Österreich helfen.

Mehr darüber wie Sie Pilze trocknen und einfrieren finden Sie hier!



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