Rotkohl und Rotkraut kochen, verfeinern, zubereiten

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Rotkohl kann sowohl als Rohkost, als auch gekocht oder gedünstet konsumiert werden.

Rotkohl selber machen

Die äußeren Blätter entfernen. Rotkraut mit Hilfe eines großen Messers vierteln. Den Strunk entfernen und von der Spitze her quer in Streifen schneiden. Wer kürzere Streifen möchte, kann den Rotkohl auch achteln.

Tipp: Rotkraut lässt sich aus sehr gut hobeln oder mit einer Brot- bzw. Küchenmaschine schneiden.

Die Garzeit von Rotkohl beträgt, je nach Schnittgröße, 20 – 45 Min. Im Schnellkochtopf zubereiten ist Rotkohl am schnellsten fertig.

Tipp: Rotkraut einkochen und dann einfrieren klappt prima!

Rotkraut verfeinern – Rotkohl würzen

Rotkraut würzen Sie am besten mit Gewürznelken, Ingwer, Kardamom, Koriander, Kümmel oder Zimt. Außerdem harmonisieren Lorbeer, Majoran, Piment, Rosmarin und Thymian gut mit Rotkohl.

Tipp: wird Kümmel zum Rotkraut gegeben, mindert diese die blähende Wirkung des Rotkrauts etwas.

Rotkohl färbt sich purpurrot, wenn Sie Essig oder andere Säuren zu dem gedünsteten Kraut geben. Dementsprechend unterstützen trocken Rotweine, Zitronensaft oder klein geschnittene Apfelstücke die rote Farbe des Rotkohls.

Zum Blaukraut wird das Rotkraut, wenn eine Prise Backpulver oder Natron zugefügt werden.

Rotkraut kaufen und lagern

Achten Sie beim Einkaufen auf unbeschädigte, fest geschlossene Rotkohl-Köpfe. Die Blätter sollten matt glänzend sein. Der Anschnitt am Strunk soll frisch sein.

Rotkohl kann im Kühlschrank bis zu 2 Wochen aufbewahrt werden. Angeschnittene Köpfe mit Frischhaltefolie umwickeln und eher rasch verarbeiten.

Tipp: spät geerntete Herbst- und Wintersorten sind am besten zum Lagern geeignet.



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