Schadstoffe in Fischen – ein Risiko?

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Diverse Umweltgifte, die ins Gewässer gelangen, reichern sich in Fischen an. Schwermetalle, wie Blei, Cadmium oder Quecksilber, oder z. B. auch Dioxine können, je nachdem woher der Fisch stammt, enthalten sein.

Quecksilber in Fischen

In fast allen Fischen sind Spuren von Quecksilber enthalten. Studien haben gezeigt, dass Meeresfische mehr mit Quecksilber belastet sind als Süßwasserfische. Als Faustregel gilt, je größer, älter und fettreicher der Fisch ist, desto höher ist die Belastung. Außerdem enthalten Raubfische, wie Haie oder Schwertfische, höhere Mengen, da sie sozusagen am Ende der Nahrungskette stehen.

Fische und Umweltgifte – Gesundheitlich vertretbar?

Trotz allem können etwaige negative Bedenken von Konsumenten abgeschwächt werden. Behörden, die sich mit dem Schadstofflevel von Fischen beschäftigen, weisen darauf hin, dass die Werte unter den kritischen Gefahrengrenzwerten liegen [Quelle: www.eufic.org].

Schwangeren und stillenden Frauen wird jedoch empfohlen den Konsum von fettreichen Fischen einzuschränken. Diese Risikogruppen sollten sich auch der potentiellen Gesundheitsgefahren durch Methylquecksilber in Fischen bewusst sein, und weniger kontaminierte Fischarten auswählen [Quelle: www.ages.at].

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