Was sind Pastinaken? Das wiederentdeckte Wintergemüse

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Pastinaken gehören, wie Wurzelpetersilie, zur Familie der Doldenblütler. Die heimische Pastinaken-Saison reicht von September bis April. Liebhaber schätzen ihren leicht süßlich,
würzig-nussartigen Geschmack.

Die Zubereitung von Pastinaken gleicht der anderer Wurzelgemüse, wie Karotte oder Wurzelpetersilie. Gedünstet passen sie vor allem
zu rotem Fleisch und Wild. Auch als Cremesuppe oder als Püree schmecken sie herrlich.

Pastinaken können Sie auch roh essen, z. B. als Salat mit Joghurt-Dressing. Geschnittene Pastinaken verfärben sich schnell bräunlich, wenn sie nicht mit Zitronensaft oder Essig beträufelt werden.

Tipp: Dill, Petersilie oder Thymian passen perfekt zum Aroma der Pastinake. Auch die Blätter der Pastinake können zum Würzen von Gerichten verwendet werden.

Buchtipps:

Pastinaken lassen sich bei niedrigen Temperaturen gut und lange lagern. Wer keinen Keller hat, kann die Pastinaken 1 bis maximal 2 Wochen im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren.
Zum Einfrieren die Pastinaken klein schneiden, blanchieren und im Eiswasser abschrecken.

Tipp: kaufen Sie Pastinaken erst nach dem ersten Frost.
Der Geschmack ist dann besser, da sich die Stärke in Zucker umgewandelt hat.

Die Inhaltsstoffe der Pastinake

An Inhaltsstoffen liefern Pastinaken vor allem Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen, sowie Beta-Carotin, Vitamin C und Folsäure. Pastinaken haben außerdem einen hohen Stärke- und Zuckergehalt.

Nährwert- und Kalorientabelle von Pastinaken

(Durchschnittswerte pro 100 g)

Energie: 59 kcal

Eiweiß: 1 g

Fett: in Spuren

Kohlenhydrate: 12 g

Ballaststoffe: 2 g

Vitamin A: 3 µg

Vitamin E: 0,9 mg

Vitamin C: 18 mg

Folsäure: 59 µg

Natrium: 8 mg

Kalium: 523 mg

Kalzium: 47 mg

Magnesium: 26 mg

Eisen: 0,7 mg

[Quelle: Die große Wahrburg/Egert Kalorien- & Nährwerttabelle]

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