Was sind Quitten?

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Quitten sind Sammelbalgfrüchte, die in ihrem Aufbau Birnen oder Äpfeln ähnlich sind. Erntezeit der Quitten ist im Oktober. Somit zählen sie zu den letzten Früchten, die vor dem Winter geerntet werden.

Nach der Form unterscheidet man Apfelquitten und Birnenquitten. Apfelquitten besitzen viele Steinzellen und haben ein hartes, trockenes Fruchtfleisch. Ihr Fruchtfleisch ist allerdings aromatischer, als das der Birnenquitten. Birnenquitten haben meist weniger Steinzellen und ihr Fruchtfleisch ist etwas weicher.

Unsere heimischen Quittensorten sind für den rohen Verzehr nicht geeignet. Ihr Fruchtfleisch ist hart und holzig. Durch Kochen, Dämpfen oder Backen wird das Fruchtfleisch der Quitten saftiger und weicher und ihr Geschmack milder.

Vor der Verarbeitung muss die Oberfläche der Quitten mit einem groben Tuch gründlich abgerieben werden. Denn der Flaum auf der Schale enthält viele Bitterstoffe. Danach können die Quitten, je nach Verwendungszweck, geschält oder ungeschält weiterverarbeitete werden.

Tipp: beim Kauf auf die Nase verlassen: reife Quitten riechen intensiv nach Zitrone und Apfel.

Die wertvollen Inhaltstoffe der Quitte

Quitten enthalten viel Vitamin C – sogar etwas mehr als ein Apfel. Des Weiteren finden sich nennenswerte Mengen an Kalium, Natrium, Eisen, Zink, Kupfer und Mangan in den Früchten.

Quitten sind außerdem sehr reich an Pektin. Pektin ist ein Ballaststoff und kann als Gelier- oder Verdickungsmittel verwendet werden.

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