Trotz fetter Martinsgans Kalorien einsparen

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Im Vergleich zu anderen Geflügelarten liefert Gänsefleisch die meisten Kalorien. Wer die Gans etwas leichter genießen möchte, kann, bei geschickter Wahl von Fleischstücken und Beilagen, ein paar Kalorien sparen.

Viel Fett steckt bei der Gans in und unter der Haut. So liefern 100 g gebratenes Gänsefleisch mit Haut durchschnittlich 305 kcal. 100 g gebratenes Gänsefleisch ohne Haut hingegen „nur“ 238 kcal.
[Quelle: www.yazio.de]

Während des Garens brät sich viel Fett aus der Gans und landet im Bratensaft. Wer möchte, kann den Saft etwas entfetten. Dazu den Saft abgießen und etwas stehen lassen. Das Fett setzt sich als klare Schicht an der Oberfläche ab und kann mit einem Löffel entfernt werden.

Gedünstetes Rotkraut (Blaukraut) liefert pro 100 g nur ca. 40 kcal und darf daher reichlich am Teller landen. Außerdem ist das Kraut eine gute Quelle für sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamin C, sowie Mineralstoffe und Spurenelemente, wie Kalium, Kalzium, Eisen und Magnesium.

Auch bei geschickter Auswahl der Beilage lassen sich noch ein paar Kalorien einsparen. Wer zum Kartoffelknödel greift, nimmt mit einem Knödel (100 g) ca. 108 kcal zu sich. Ein Semmelknödel (auch mit
100 g) liefert hingegen 163 kcal.

Auf den Braten verzichten?

Martinigansl wird traditionell nur einmal im Jahr, nämlich am bzw. um den 11. November, verspeist.
Darum sollte man nicht gleich die Nerven verlieren und sich schon vorher ein schlechtes Gewissen einreden. Überschüssige Kilos setzt man nicht durch eine Mahlzeit an, sondern durch ungünstiges Ess- und Bewegungsverhalten über Wochen, Monate bzw. Jahre.

Langsames und genussvolles Essen fördert das Sättigungsgefühl. Und wer nach dem Braten auf fett- und zuckerreichen Nachspeisen verzichtet, ist sicher auch gut beraten.

Tipp: ein ausgiebiger Spaziergang nach dem Festtagsbraten kurbelt den Energiehaushalt an. Außerdem sind frische Luft und Tageslicht gut für den Immunhaushalt.

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