MyPlate – die neue amerikanische Ergänzung zur Ernährungspyramide

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Soziale Veränderungen und Veränderungen des Lebensstils sind sicher die Schlüsselfaktoren für das Problem Fettleibigkeit. Nicht nur Amerika, auch Europa hat mittlerweile erkannt, dass Übergewicht ein gewichtiges zukünftiges Problem darstellt.

Zahlreiche Kampagnen werden immer wieder gestartet, um das Thema „gesunde Ernährung“ der breiten Bevölkerung näher zu bringen. MyPlate bietet hier sicherlich einen kleinen Schritt in Richtung bessere Aufklärung. Schließlich haben Studien gezeigt, dass es nicht nur darauf ankommt, was auf dem Teller landet, sondern auch wie groß die Portionen sind.

XXL-Portionen sind ein guter Verkaufsschlager und viele haben mittlerweile das Gefühl dafür verloren, wie viel auf den Teller gehört. Dazu kommt, dass es sich um ein sehr subjektives Empfinden handelt, was als kleine, mittlere oder große Portion angesehen wird. Für den einen ist es eine Hauptmahlzeit – für den anderen ein Snack für Zwischendurch. Dabei spielen neben Hungergefühl natürlich auch geschmackliche Vorlieben und soziale Beeinflussung (gelerntes aus der Kindheit, mit wem und wo man isst, …) eine Rolle.

MyPlate veranschaulicht sehr gut welche Lebensmittelgruppen in welchen Größenverhältnissen auf den Teller gehört. Aber ob die Abbildung auch für jeden leicht verständlich ist, mag bezweifelt werden. Zwar werden die Konsumenten nicht ganz mit der Abbildung allein gelassen. Es gibt auch ein paar kurze, einfache Sätze, wie die Empfehlung zu fettarmer Milch zu greifen. Eine Erklärung was z. B. Proteine sind, und in welchen Lebensmitteln sie zu finden sind (z. B. Fleisch, Fisch oder Hülsenfrüchten) fehlt.

Fazit: Mit neuen Kampagnen kann man sicher die Aufmerksam besser auf sich lenken, als wenn man alt hergebrachtes wieder aus dem Hut zaubert. Als Ergänzung zur herkömmlichen Ernährungspyramide kann MyPlate auf jeden Fall herangezogen werden. [Mehr Informationen finden Sie auf: www.choosemyplate.gov]

Hier der Werbespot zur Kampagne:

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